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tüftelCamp 26 im Seetal

  • 15. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Jugendliche bauen Hightech-Kugelbahnen

Hitzkirch/Hochdorf – Eine Kugelbahn, die reagiert und sich laufend verändert: Genau daran arbeiteten Jugendliche diese Woche im tüftelCamp «Chugelibahn». Statt fertiger Bausätze setzten sie auf eigene Ideen, technisches Verständnis und Teamarbeit – mit beeindruckenden Resultaten.


In Dreier und Zweiterteams entwickelten die jungen Tüftlerinnen und Tüftler interaktive Kugelbahnen, die weit mehr konnten, als nur Kugeln rollen lassen. Motoren brachten die Kugeln in Bewegung, Servos stellten Weichen, und programmierte RGB-Lichter zeigten in Echtzeit, was auf der Strecke passierte. Gesteuert wurde alles über selbst programmierte Arduino-Systeme.

«Am Anfang wussten wir gar nicht, wie wir all unsere Ideen umsetzen sollen», erzählt Teilnehmerin Lia. «Aber Schritt für Schritt hat es funktioniert – und am Schluss lief unsere Bahn so, wie wir es geplant hatten.»


Das Siegerteam: Lia und Leo mit ihrer Chugelibahn
Das Siegerteam: Lia und Leo mit ihrer Chugelibahn

Lernen direkt aus der Praxis

Das Camp fand an zwei Standorten statt: bei der WIKA Schweiz AG in Hitzkirch und bei der Tophinke Automation & Gebäudetechnik AG in Hochdorf. Dadurch erhielten die Jugendlichen Einblicke in unterschiedliche technische Berufsfelder.

Besonders wertvoll war die Zusammenarbeit mit Lernenden aus den beiden Unternehmen. Sie begleiteten die Teams während der Woche, halfen bei technischen Fragen und gaben Einblicke in ihren Berufsalltag.

«Man merkt schnell, wie interessiert die Jugendlichen sind», sagt Lernender Lionel. «Und es macht Spass, ihnen zu zeigen, was wir im Alltag machen – vieles davon steckt auch in ihren Projekten.»


Betriebsrundgänge ergänzten das Programm: Dabei lernten die Teilnehmenden verschiedene Berufe kennen und sahen, wie die im Camp erarbeiteten Lösungen in der Arbeitswelt eingesetzt werden.


Wenn Technik zur Challenge wird

Der Höhepunkt folgte am Freitag mit der grossen Abschluss-Challenge. Mehrere Kugeln starteten gleichzeitig– doch nichts lief nach Plan: Weichen wechselten unerwartet die Richtung, Sensoren lösten Ereignisse aus, und das Tempo änderte sich laufend.

Zusätzlich griff auch das Publikum ins Geschehen ein. Die Bahnen mussten flexibel reagieren – eine echte Bewährungsprobe für Konstruktion, Programmierung und Teamarbeit.


Begeisterung für Technik wecken

Das tüftelCamp ist Teil des Angebots des tüftelParks.  Er will Kinder und Jugendliche gezielt für Technik und handwerkliche Berufe begeistern. Mit praxisnahen Formaten wie Camps, Workshops und offenen Tüftelangeboten schafft der tüftelPark Räume, in denen junge Menschen eigene Ideen umsetzen und ihre Talente entdecken können.

Im direkten Austausch mit Lernenden und durch Einblicke in Unternehmen wird die Berufswelt greifbar. So trägt der tüftelPark dazu bei, früh Interesse an technischen Berufen zu wecken und dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken.





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