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Jugendliche bauen Kugelbahn bei der EWS AG

  • Autorenbild: Cedrik Brunner
    Cedrik Brunner
  • vor 5 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Ibach SZ – Technik erleben, verstehen und selbst umsetzen: Im tüftelCamp «Chugelibahn» bei der EWS AG entwickelten 15 Jugendliche letzte Woche interaktive Kugelbahnen mit überraschenden Funktionen.


Was auf den ersten Blick wie eine klassische Kugelbahn aussieht, entpuppte sich schnell als komplexes tüftelProjekt. In kleinen Teams konstruierten die Teilnehmenden Anlagen, die mit Sensoren, Motoren und Lichtsignalen arbeiteten. Kugeln wurden transportiert, Weichen automatisch gestellt und Abläufe digital gesteuert – alles basierend auf selbst programmierten Arduino-Systemen.


«Am coolsten fand ich, dass wir alles selbst bauen und programmieren konnten», sagt Teilnehmer Kasimir. «Am Anfang war es schwierig, aber irgendwann hat alles zusammengepasst – das war ein mega gutes Gefühl.»





Einblick in die Energiebranche

Das tüftelCamp fand direkt bei der EWS AG in Ibach statt und bot den Jugendlichen einen praxisnahen Zugang zur Welt der Energieversorgung. Neben der Arbeit an den eigenen Projekten erhielten sie Einblicke in verschiedene technische Lehrberufe rund um Strom und Versorgungsinfrastruktur.

 

Lernende des Unternehmens begleiteten die Teams während der Woche, unterstützten bei technischen Herausforderungen und gaben Einblicke in ihren Berufsalltag. Ergänzt wurde das Programm durch einen Betriebsrundgang, bei dem die Teilnehmenden erleben konnten, wie elektrische Energie im Alltag geplant, verteilt und genutzt wird.

 

«Es ist eindrucksvoll zu sehen, mit welcher Kreativität und Ausdauer die Jugendlichen an ihre Projekte herangehen», sagt der Roman Iten, CEO der EWS AG. «Solche Formate sind enorm wichtig, um das Interesse für technische Berufe früh zu wecken und Einblicke in unsere Branche zu ermöglichen.»



 

Spannung bis zur letzten Kugel

Zum Abschluss präsentierten die Teams ihre Kugelbahnen und erzählten dazu eine packende Geschichte. Mehrere Kugeln waren gleichzeitig unterwegs, während Sensoren, Lichter und bewegliche Elemente laufend aufeinander reagierten. Unvorhersehbare Abläufe sorgten für Spannung und stellten hohe Anforderungen an die Konstruktionen.

 

Auch das Publikum konnte aktiv eingreifen und beeinflusste den Verlauf der Bahnen zusätzlich. So wurde deutlich: Technik funktioniert nicht nur auf dem Papier, sondern muss sich auch unter realen Bedingungen bewähren.

 


Technik erleben und Zukunft gestaltentüfte

Das tüftelCamp ist Teil des Angebots des tüftelPark und verfolgt das Ziel, Kinder und Jugendliche früh für Technik und handwerkliche Berufe zu begeistern. Durch das eigene Entwickeln, Bauen und Programmieren entstehen direkte Lernerfahrungen – kombiniert mit wertvollen Einblicken in die Berufswelt.

 

In Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen wie der EWS AG werden technische Berufe greifbar und erlebbar. So leistet der tüftelPark einen wichtigen Beitrag zur Förderung des technischen Nachwuchses und zur langfristigen Sicherung von Fachkräften in der Region.


Porträt tüftelPark – Berufe erleben, Talente entdecken!

 

Der tüftelPark fördert mit seinem Angebot die erfinderischen, handwerklichen und technische Talente von Kindern und Jugendlichen in den Kantonen Luzern, Schwyz und Obwalden.

 

Der tüftelPark bietet unterschiedliche Angebote wie offenes Tüfteln, tüftelCamps, Express Schnuppern und Schulangebote. Mit dem Angebot werden Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 16 Jahren für MINT-Berufe motiviert. Der tüftelPark ist damit als aktive Initiative gegen den Fachkräftemangel und hat das Ziel, Kinder und Jugendliche für die Welt der Technik zu begeistern.

 

Weitere Informationen unter tueftelpark.com

Porträt EWS AG

 

Die EWS AG versorgt seit 127 Jahren rund 24‘000 Kund*innen mit Strom. EWS ist eine private Aktiengesellschaft mit der CKW AG als Mehrheitsaktionärin. Die Stromversorgung bildet das Kerngeschäft des Unternehmens. Gleichzeitig bietet EWS im gesamten Versorgungsgebiet umfassende Energie-, Netz-, Installations- und Kommunikationsdienstleistungen an. Die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2022/23 betrug 99,7 Mio. CHF.

 

Das EWS-Versorgungsgebiet umfasst die Bezirke Gersau und Küssnacht a.R., die Gemeinden Ingenbohl, Morschach (Stoos), Oberiberg, Alpthal, Rothenthurm, Steinerberg, Arth (Rigi-Gebiet) sowie die angrenzenden Luzerner Seegemeinden Greppen, Weggis und Vitznau.

 

Seit 1896 ist das Unternehmen im inneren Teil des Kantons Schwyz verankert und beschäftigt rund 180 Mitarbeitende. EWS bildet über 20 Lernende in neun Berufen aus und ist damit eine der grössten Ausbildnerinnen der Region.

 

Weitere Informationen unter ews.ch.


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